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Die Nachricht erschüttert im
Herbst 1999 die Sportwelt: Dieter Baumann, Olympiasieger, Vorzeigesportler
und Kämpfer für eine saubere Leichtathletik, wird bei
einer routinemäßigen Dopingkontrolle positiv getestet.
Ausgerechnet er, der sich als einer der schärfsten Gegner des
Dopings profiliert hatte, soll nun selbst gedopt haben. Doch Baumann
beharrt vehement darauf, nie wissentlich leistungsfördernde
Substanzen genommen zu haben. Aber angesichts der Faktenlage und
der Anti-Doping-Regeln rücken Leichtathletik-Funktionäre
und Öffentlichkeit von ihm ab. Die Verdächtigungen verunsichern
auch seine Isabelle, seine Frau und Trainerin, und belasten die
Ehe der Baumanns. Verbandspräsident Digel, jahrelang väterlicher
Freund und Partner im Anti-Doping-Kampf, gerät zwischen die
Fronten und kann Baumann nicht helfen. Tief getroffen von dem drohenden
Wettkampfverbot, nimmt Dieter Baumann den Kampf um seine Glaubwürdigkeit
und die Starterlaubnis für die Olympischen Spiele in Sydney
auf. Textquelle: SWR-Programmpresse |